Schwierigkeiten mit Konferenzen und Small Talk?
UnternehmensnachrichtenOctober 27, 2015

Schwierigkeiten mit Konferenzen und Small Talk? Vier einfache Tipps, die die Konferenz machbar machen!

Event Logic

Für viele bedeuten Konferenzen, Messen und Events Tage und Stunden voller Small Talk — oft mit Menschen, denen man noch nie begegnet ist. Für extrovertierte Menschen kann das eine willkommene Abwechslung vom üblichen Arbeitsalltag sein, und das Treffen neuer Leute wirkt bereichernd und inspirierend. Für andere sind Konferenzen etwas, vor dem sie sich fürchten — empfunden als anstrengend und zehrend. Nicht teilzunehmen ist meist keine Option, da Konferenzen, Messen oder Events oft Teil der beruflichen Aufgaben sind. Heißt das, es ist eine unmögliche Aufgabe? Keineswegs — hier ein paar einfache Tipps, wie die Konferenz oder das Event auch für die machbar wird, die lieber nicht hingehen würden.

Seien Sie neugierig

Ein wichtiger Teil einer Konferenz oder eines Events ist, Menschen zu treffen. Networking-Event Für viele introvertierte Menschen ist nicht die Begegnung mit Fremden die Herausforderung — sondern der Small Talk. Ein guter erster Tipp: Gehen Sie immer davon aus, dass an jedem Menschen etwas Interessantes ist. Überlegen Sie, was Sie von einer Person lernen können — und was Sie im Gegenzug geben können. Wenn Sie zu einem Networking-Mixer gehen, bereiten Sie ein paar Fragen vor, mit denen Sie sich wohlfühlen und die bei jeder neuen Begegnung funktionieren. Sie können geschäftlich oder persönlicher sein — wichtig ist, vorab ein paar parat zu haben, damit Sie nicht spontan welche erfinden müssen. Hören Sie aufmerksam zu und zeigen Sie Interesse, mehr zu erfahren. Nutzen Sie offene Fragen wie wie, wer, was, wann und warum. Bestätigen Sie (z. B. „das klingt faszinierend!") und fragen Sie nach mehr (z. B. „wie kam es dazu?").

Setzen Sie sich Ziele

Setzen Sie sich für die Konferenz ein Ziel — und wie viele Menschen Sie pro Anlass ansprechen wollen. Fragen Sie sich, was an der Konferenz oder Messe wichtig ist und was für Sie eine erfolgreiche Konferenz wäre. Haben Sie es geschafft, mit bestimmten Personen zu networken? Oder vielleicht 10 ganz neue Kontakte gemacht? Ohne klare Ziele entsteht schnell das Gefühl, einen ganzen Abend gemingled zu haben, ohne wirklich etwas erreicht zu haben. Seien Sie zielgerichtet — und freuen Sie sich, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Stellen Sie sich Ihren Ängsten

Für viele kann allein der Gedanke an öffentliches Sprechen erschreckend sein. Aber als Speaker auf einer Konferenz aufzutreten ist eine fantastische Gelegenheit, eine Botschaft zu verbreiten, das eigene Unternehmen — und sogar sich selbst — zu vermarkten!

Wenn Sie zustimmen, dass die Vorteile des Sprechens das Unbehagen überwiegen, lesen Sie weiter.

Wichtig zu wissen: Die Angst vor öffentlichem Sprechen — vor großem oder kleinem Publikum, bekanntem oder unbekanntem — ist relativ verbreitet; vielen weltweit geht es genauso. Wichtiger als das Wissen, nicht allein zu sein, ist jedoch, die Angst tatsächlich zu überwinden. Vor Publikum zu sprechen, in der einen oder anderen Form, werden Sie garantiert wieder müssen — beruflich oder privat. Daher kann es sich lohnen, daran zu arbeiten und das Unbehagen zu reduzieren. Wenn Sie wissen, dass es im Beruf weiter gefordert sein wird, kann es sich auch lohnen, einen Kurs zu belegen oder sich von jemandem mit Rhetorik-Erfahrung begleiten zu lassen. Mehr darüber zu lernen, was Sie unbequem macht, ist ein guter Schritt, ein selbstbewussterer Speaker zu werden. Und was man übt, beherrscht man oft — also wie bei allem: üben, üben, üben.

Der Abgang

Wenn Sie Ihr Ziel erreicht und das Networking abgeschlossen haben, ist es Zeit für einen sogenannten „Exit". Wenn Sie früher als geplant gehen, lohnt es sich, kurz zu überlegen, wie Sie elegant gehen.

Halten Sie es kurz und einfach, z. B. „Ich verabschiede mich für heute Abend, freue mich aber sehr, Sie morgen früh wiederzusehen."

Ein weiterer guter Tipp: „einladen und übergeben". Wie das geht?

Halten Sie Ausschau nach einer Kollegin, einem Kollegen oder einer neuen Geschäftsbekanntschaft. Laden Sie die Person in Ihr aktuelles Gespräch ein, stellen Sie Ihre Kollegin oder den Bekannten vor und erklären Sie, warum die beiden miteinander sprechen sollten — und übergeben Sie: „Ich muss weiterziehen, aber schön, Sie kennengelernt zu haben, Herr A und Frau B." Es braucht ein wenig Übung, bevor es ganz natürlich wirkt — aber es ist eine gute, glatte Art zu gehen, weil Sie niemanden allein zurücklassen.

Viel Erfolg!